Antischnarchschiene

Wir sind ein vom Hersteller Erkodent Erich Koop GmbH,  72285 Palzgrafenweiler, zertifiziertes Denatlabor zur Herstellung von Silensor Antischnarchgeräten.

 

 

Bildquelle Fa. Erkodent  Erich Koop GmbH

 

 

 

Bis zu 40% der Bevölkerung in Industrienationen schnarchen. Die nachlassende Muskelstraffung während des Schlafs verursacht eine Verengung der oberen Atemwege. Diese Verengung beschleunigt den Atemluftstrom, dadurch beginnen verschiedene Strukturen im Bereich der oberen Atemwege zu flattern und verursachen das Schnarchgeräusch. Schnarchen ist also ein mechanischer Vorgang, dem mechanisch entgegengewirkt werden kann. Hier setzt die zahnärztliche Therapie an.

Leichtes oder primäres Schnarchen hat keine gesundheitlichen Folgen, die Rhonchopathie, das krankhafte Schnarchen dagegen schon.

Die Wirkungsweise des Silensor:

Der Silensor besteht aus je einer transparenten Schiene für den Oberkiefer und den Unterkiefer. Der Unterkiefer wird durch zwei Züge, die seitlich die beiden Schienen verbinden, gehalten oder nach vorne verlegt. Dadurch wirkt der Silensor der Verengung der Atemwege entgegen.

Die Geschwindigkeit der Atemluft nimmt ab und damit auch das geräuschbildende Flattern der Weichteile. Mit dem Silensor sind Kieferbewegungen möglich, das Zurücksinken des Unterkiefers jedoch nicht. Diese Funktion macht den Silensor zu einem komfortablen und zugleich wirkungsvollen Schnarchschutz.

Klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Vorverlegung des Unterkiefers das Schnarchen bei über 80% der Patienten deutlich reduziert und Apnoeindex um bis zu 50% senken kann.

Wann ist der Silensor geeignet?

Da in fast allen Fällen das Schnarchgeräusch durch Verengung der Atemwege verursacht wird, ist ein guter Erfolg mit dem Silensor zu erwarten. Durch die zierliche Ausführung wird die Mundatmung nicht behindert.

Bei erheblicher Dickleibigkeit ist ein guter Erfolg der Behandlung jedoch fraglich. So nimmt die Wirkung ab einem Body-Mass-Index von mehr als 30 zunehmend ab. Im zahnlosen Mund kann der Silensor nicht befestigt werden. Der Zahnarzt muss beurteilen, ob das Restgebiss genügend Halt bietet.

Besteht der Verdacht auf Schlafapnoe, sollte in Anbetracht dieser nicht zu unterschätzenden Krankheit die Schwere der Apnoe in einem Schaflabor beurteilt werden.

Nebenwirkungen:

Sollte der Träger des Silensor Zahnwanderungen bemerken, muss dies umgehend seinem Zahnarzt gemeldet werden. Der Behandler wird entscheiden, ob das Gerät weiter getragen werden kann.

Nach Entfernung der Schiene spürt der Patient mehr oder weniger deutlich eine veränderte Bisslage. Meist hält dieser Zustand nur kurz an und bleibt gemäß mehrerer Studien folgenlos. In der Anfangszeit der Silensor-Therapie kommt es oft zu verstärktem Speichelfluss, der jedoch bald nachlässt.

 

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